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Zur Person: geb. 1952 in Eicherscheid/ Monschau verheiratet, drei erwachsene leidenschaftlicher Flieger |
Als Leiter der Anne-Frank-Gesamtschule zeichne ich letztendlich verantwortlich für alles, was in der Schule geschieht und verbindlich an die Öffentlichkeit gelangt.
Mein ganz persönliches Anliegen ist es jedoch, an maßgeblicher Stelle dafür Sorge zu tragen, dass sich Menschen in unserer Schule gut aufgehoben fühlen. Schülerinnen und Schüler durchleben in diesem Hause ihre wohl prägendste Lebensphase und sollen optimal auf ihr weiteres Leben vorbereitet werden; Eltern verbinden mit der Anmeldung ihres Kindes die Erwartung, dass das Potential ihres Kindes ausgeschöpft wird; für LehrerInnen und Lehrer, wie auch die zahlreichen weiteren Kräfte in unserer Schule ist dies ein Arbeitsplatz. Aber auch Arbeit soll einen Sinn machen und der Gedanke daran positive Emotionen wecken.
In den letzten Jahren bewegt sich viel im Umfeld von Schule. Die politische Einflussnahme auf Schule hat zugenommen, seit man festgestellt hat, dass mit Schule Emotionen zu wecken sind; viele Interessengruppen greifen auf Schule zu, wenn es darum geht, ein aktuelles Problem „bei der Wurzel“ zu fassen. Diese Situation kann kritisch betrachtet werden.
Ich habe mich in vielen Jahren in vielen Ländern umgesehen. Wie funktioniert Schule dort? Unser Schulsystem ist kaum vergleichbar, da es ziemlich einmalig ist. Aber offensichtlich gelingt es in anderen Ländern gut, in einer Struktur, die nicht derart auf Selektion bedacht ist, jungen Menschen gute Bildung und vor allem ein gesundes Selbstwertgefühl zu vermitteln. Es hat daher auch keinen wirklichen Sinn, starke Stützen aus allen Ländern zusammen zu tragen, um damit ein todkrankes Pferd weiterhin am Leben zu halten. Immer breiter macht sich diese Erkenntnis, insbesondere unter Bildungsexperten. Aber ob eine grundsätzliche Richtungsänderung politisch durchsetzbar ist? Dazu gehört Mut.
In der Anne-Frank-Gesamtschule hat Entwicklung Tradition: Entwicklung mit Augenmaß, die die Menschen einbindet und mitnimmt; Entwicklung mit Sachverstand, die starke Partner gewonnen hat; Entwicklung mit Weitblick, denn ohne Nachhaltigkeit verblasst sie ebenso schnell wie eine Wunderkerze.
Ich bin allen Menschen an „unserer AFG“ dankbar dafür, dass sie sich auf diese Schule einlassen.
Als stellvertretende Schulleiterin und Organisationsleiterin der Anne-Frank-Gesamtschule bin ich dafür verantwortlich, dass alle Abläufe des Schulalltages gut geregelt sind. Hierbei ist es mir ein Anliegen, die Bedürfnisse möglichst vieler Menschen unserer Schule zu berücksichtigen.
Meine ganz konkreten Aufgaben sind es, in den Schulmitwirkungsgremien mitzuwirken und in allen aktuellen Belangen des Schullebens hilfreich zur Seite zu stehen. Ich erstelle die notwendigen Pläne, wie z.B. die Stundenpläne, den Jahresterminplan, die Unterrichtsstatistiken, den Stellenplan und die Unterrichtsdeputate etc. Für die tägliche sensible Arbeit an den Vertretungsplänen und die laufenden Arbeiten an der Datenbank habe ich kompetente und freundliche Unterstützung von Ralf Meyer.
Ein weiterer Arbeitsbereich ist die Planung und Verwaltung des Finanzhaushaltes, den dann die Schulkonferenz beschließt. Das Gebäude, hier z.B. die Raumpläne, die Sicherheit , der Brandschutz und der Umgang mit Beschädigungen, gehören ebenfalls zu dem Aufgabenbereich der Organisationsleitung, sowie alle Belange der Schülerinnen und Schüler in Zusammenhang mit Unfällen, Schulwegsicherung und Schülerbeförderung. Helfende Hände und Köpfe für diese Arbeiten finde ich bei unseren Sekretärinnen Frau Dressen, Frau Schulte-Eickholt und Frau Weiler, so wie für das Gebäude bei Herrn Khosravani, unserem Schulhausmeister, für deren Belange ich ebenfalls zuständig bin.
Last but not least bin ich verantwortlich für die korrekte Durchführung unseres Abiturs.
Oft werde ich gefragt, ob mir das als Musik- und Kunstlehrerin nicht ein viel zu „trockener“ und unkreativer Arbeitsbereich sei, zumal es ständig um die Verwaltung zu knapper materieller und personeller Ressourcen ginge ...
Dem ist nicht so! (Auch wenn ich natürlich gerne mehr finanziellen Spielraum hätte ...)
Ich freue mich, in einem Schulleitungsteam arbeiten zu können, in dem zwar jede/r seine konkreten Aufgaben hat, insgesamt aber stets gemeinsam an einem Schulentwicklungsprozess gearbeitet wird, der das Selbstverständnis hat, dass das Ziel jeglichen Schulleitungshandelns die Steigerung von Schülerkompetenzen ist. Dies geht niemals von oben herab, sondern nur in Zusammenarbeit mit allen an unserer Schule Beteiligten. In diesem Prozess nach immer noch besseren Möglichkeiten zu suchen und gemeinsam Lösungen und Organisationsformen zu finden, die uns dabei einen Schritt weiter bringen, das empfinde ich als eine sehr kreative Arbeit.
Natürlich liegt mir darüber hinaus die Kultur sehr am Herzen. Besonders freue ich mich über die derzeitige Entwicklung unserer Bläsergruppe und der Stimm:Bildung. Als Mentorin für die Schulpraktischen Studien der Musikhochschule Köln kann ich das Anliegen, möglichst gute MusiklehrerInnen für die Zukunft auszubilden, mit konkreten Unterrichtsprojekten an unserer Schule verbinden. Die Studierenden stehen uns mit ihren Kompetenzen und ihrem Engagement zur Verfügung und können gleichzeitig schon während ihres Studiums im konkreten Schulumfeld unter Anleitung erste Erfahrungen sammeln.