Unsere Schule

Jedes Kind soll seinen Möglichkeiten und Talenten folgend den bestmöglichen Abschluss erreichen...

.. daran arbeiten wir Tag für Tag!

 

Die Anne-Frank-Gesamtschule liegt im Ortsteil Mariaweiler im Westen der Stadt Düren. Sie ist über besonders abgestimmte Fahrpläne mit Bussen des Öffentlichen Nahverkehrs zu erreichen. Fuß- und Radwege wurden in den vergangenen Jahren zu den umliegenden Ortschaften ausgebaut.

Als Gesamtschule vermittelt sie alle Schulabschlüsse der Sekundarstufe I: Hauptschulabschluss und Fachoberschulreife (Realschulabschluss). Mit dem Erwerb der erforderlichen Qualifikation kann der Schulbesuch in der Gymnasialen Oberstufe bis zum Abitur im Hause fortgeführt werden. Voraussetzung für die Aufnahme in das 5. Schuljahr ist die Versetzung am Ende des 4. Schuljahres der Grundschule.

Die Anne-Frank-Gesamtschule ist eine Ganztagsschule mit 5-Tage-Woche. Die tägliche Schulzeit ist zur Zeit montags bis freitags von 8.15 Uhr bis 16.00 Uhr in der Sekundarstufe II und bis 15.15 Uhr in der Sekundarstufe I. Am Dienstagnachmittag ist unterrichtsfrei, weil sich dann die Lehrerinnen und Lehrer zu Konferenzen und Besprechungen treffen. Samstags ist grundsätzlich kein Unterricht. In der Mittagspause bietet die Schule in der Mensa zwei warme Gerichte und viele kleine Speisen zur Auswahl an. Eine Cafeteria sowie ein von SchülerInnen und LehrerInnen betreutes SchülerInnencafé erweitern das Angebot um kleine Zwischenmahlzeiten.

Der Gestaltung der Mittagsfreizeit kommt eine wichtige pädagogische Bedeutung zu. Kinder können sich nach ihren persönlichen Bedürfnissen ausruhen, spielen oder unter Anleitung von Pädagogen ein Freizeitangebot der Schule nutzen, z.B. die Innen- und Außenspielbereiche nutzen, in der Jahrgangsbücherei schmökern oder arbeiten, basteln o.ä. Sie bietet zudem vielfältige Möglichkeiten zu Gesprächen mit Mitschülerinnen und Mitschülern, ihren Lehrerinnen und Lehrern und der an der Schule tätigen Sozialpädagogin.

Ein besonderes Anliegen der Anne-Frank-Gesamtschule als integrierte Gesamtschule besteht darin, die Möglichkeiten des Ganztags zu nutzen, um die Persönlichkeit des einzelnen Kindes zu bilden. Im Zusammenleben und -arbeiten mit ganz unterschiedlichen Mitschülerinnen und Mitschülern lernen die Kinder, sich gegenseitig zu akzeptieren, zu unterstützen und Verantwortung für sich und andere zu übernehmen. Arbeits- und Sozialformen, wie z.B. Gruppen- und Partnerarbeit, projektorientierter Unterricht sind deshalb besondere Merkmale der Schule. Klassenfahrten, Studienfahrten und Projekttage sind ebenso unabdingbare Bestandteile des Schullebens. Neben den üblichen Unterrichtsfächern finden regelmäßig Förder- und Selbstlernstunden statt, in denen Schülerinnen und Schüler ihren individuellen Fähigkeiten entsprechend gefördert und gefordert werden, bzw. ihre Aufgaben zu den Unterrichtsfächern erledigen können. Soweit möglich, leiten zwei KlassenlehrerInnen gemeinsam eine Klasse und unterrichten insbesondere in den Jahrgangsstufen 5 und 6 die Mehrzahl der Fächer. Mit Wochenplanarbeit und selbstständiger Schwerpunktsetzung knüpft die Gesamtschule in der 5. Klasse an die von der Grundschule vertrauten Arbeitsformen an.

Ab Klasse 6 haben alle Kinder neben dem Pflichtunterricht zwei Stunden Wahlpflichtunterricht. Alle müssen dann aus vier Lernbereichen einen auswählen.

Diese Bereiche sind:
- die zweite Fremdsprache (Französisch),
- Darstellen und Gestalten (Kunst, Literatur, Musik)
- Arbeitslehre (Technik, Hauswirtschaft, Wirtschaftslehre),
- Naturwissenschaften (Physik, Chemie, Biologie).

Ab Klasse 7 wird die Individualisierung der Schullaufbahn durch den Profilunterricht vertieft. Hier kann z. B. eine dritte Fremdsprache (Spanisch), Technische Informatik, Instrumentalausbildung, Kunst, Pädagogik oder weitere, zum Teil berufsvorbereitende Fächer gewählt werden.
Bereits in der 5. Jahrgangsstufe können die Schülerinnen und Schüler zusätzlich zu den für alle verbindlichen Basismodulen in den Fächern Englisch, Deutsch und Mathematik Erweiterungsmodule erarbeiten, die nach Ablegung einer erfolgreichen Prüfung mit einem Zertifikat belohnt werden. Auf diese Weise entwickelt sich im Laufe der Schullaufbahn die Zuordnung zu der Arbeit auf Grund- oder Erweiterungsniveau. Diese ist entscheidend für den später folgenden Abschluss.

Das Fächerangebot in der gymnasialen Oberstufe der Gesamtschule entspricht dem des Gymnasiums. Hier sind eine Reihe von Pflichtfächern und Wahlkombinationen verbindlich. Im Übrigen jedoch wählen die Schülerinnen und Schüler ihre persönliche Laufbahn. Erweitert wird das Kursangebot durch eine intensive Kooperation mit den umliegenden Gesamtschulen.

Berufsorientierung und Berufspraktika: Besondere Projekte zur gezielten Anbahnung der Berufswahlvorbereitung sind neben anderen die Betriebsbesichtigungen und -praktika.
Im 8. Jahrgang findet an der AFG eine Projektwoche zur Berufserkundung statt. Im 9. Jahrgang absolvieren alle Schüler und Schülerinnen ein vierwöchiges Betriebspraktikum. Im 10. Jahrgang findet ganzjährig jeden Dienstag der Qualifizierungstag statt. Ab dem 8. Jahrgang informiert und berät das Arbeitsamt durch Berufs- und Studienberatung. Es finden Exkursionen zum BIZ (Berufsinformationszentrum des Arbeitsamtes) statt. Mit dem Sozialwerk Dürener Christen gibt es eine intensive Zusammenarbeit, um schulschwachen Abgängern Hilfestellung bei der Suche nach Ausbildungsplätzen zu leisten und schulmüden Jugendlichen neue Perspektiven zu eröffnen. Ausbildungspaten beraten und unterstützen Jugendliche der BUS-Klasse. Im Jahrgang 11 der Oberstufe absolvieren die Schüler und Schülerinnen ein einwöchiges Praktikum, im 12. Schuljahr finden Berufs- und Studienorientierungstage statt.

Die Schule verfügt über eine umfangreiche Ausstattung, die allen Anforderungen eines modernen Fachunterrichtes entspricht. Großzügige Sporthallen, zwei gut ausgestattete Computerräume, naturwissenschaftliche Labors und Bibliotheksräume für jeden Doppeljahrgang stehen für Unterricht und selbständige Schüleraktivitäten zur Verfügung.