Gesundes Leben

 

 

Gesundes Leben

Sporttage, Bewegungsangebote in den Mittagspausen, regelmäßiger Sportunterricht und die Beratung von Schülerinnen und Schülern sowie deren Eltern beugen Bewegungsmangel mit all seinen Folgeerscheinungen nicht nur vor, sondern helfen auch, Defizite zu beheben. Dazu leistet auch der Projektunterricht in den Jahrgängen 7 und 8 einen wichtigen Beitrag, indem Schülerinnen und Schülern gezielt die Teilnahme an entsprechenden Angeboten nahegelegt wird.

Mensa und Cafeteria leiten an zu einem bewussten Umgang mit Nahrungsmitteln. Dabei sind Süßigkeiten und „Pommes“ in der Mensa keineswegs tabu. Die Erfahrung hat gezeigt, dass eine ausgewogene Ernährung dann auf Akzeptanz stößt, wenn sie den allgemeinen Essgewohnheiten ohne erhobenen Zeigefinger entgegen kommt.

Auch „Imagepflege“ kann Gewohnheiten beeinflussen: Der „Chefsalat“ erfreut sich zunehmender Beliebtheit, ebenso wie die Motivtage mit Buffetangebot, zusammengestellt aus den Köstlichkeiten anderer Länder. Dazu steht stets für alle ein Glas Mineralwasser kostenlos bereit.

 Die Klasse 5 b der AFG wurde in diesem Jahr stolzer Besitzer eines Wasserspenders: „Der Wasserspender kostet uns ca. 1 € pro Monat pro Kind und die Idee wurde von nahezu allen Eltern positiv unterstützt. Gewartet wird das Gerät durch die Firma Eden, welche uns auch das Gerät kostenlos zur Verfügung stellt und uns regelmäßig mit Nachschub versorgt.

 Um Warteschlangen zu vermeiden, kann das Gerät jede 5-Minuten-Pause genutzt werden, im Sommer auch öfter. Ein Kind war so nett, Plastikbecher für die gesamte Klasse zu besorgen und wir haben einen Zapfdienst eingerichtet, welcher immer aus einem Jungen und einem Mädchen besteht und wöchentlich wechselt.

Die Becher werden beim Zapfen nur so weit befüllt, dass sie direkt leer getrunken werden können. Dadurch ist in der Regel auch gewährleistet, dass für alle genug Wasser vorhanden ist. Bis jetzt sind wir alle ziemlich begeistert und hoffen, dass unser Wasserspender uns mit Hilfe der Eltern noch lange erhalten bleibt.“

 Drogen jedweder Art haben an der Schule keinen Platz. Das rigorose Verbot ist zwar nur mit langem Atem umzusetzen, zeigt jedoch schon deutliche Wirkung. Die Schule hat einen schweren Stand, wenn Kindern daheim in Anwesenheit der Eltern das Rauchen gestattet wird. Die Schule wird regelmäßig von externen Fachleuten unterstützt.

 In Zusammenarbeit mit verschiedenen Vereinen wird angestrebt, die Kinder und Jugendlichen an Sportarten heranzuführen. Der Erfolg dieser Maßnahme hängt wesentlich von dem Engagement und dem Geschick ab, mit dem sich die Vereine einbringen. Einige Schülerinnen und Schüler haben bereits eine beachtenswerte sportliche Laufbahn eingeschlagen und dienen anderen als Vorbild.

Nutzungskonzept des Schulgebäudes, -geländes

Zum Beginn des neuen Schuljahres wurden die Klassen in Doppeljahrgängen in separaten Gebäudetrakten untergebracht. Diese Verteilung eröffnet die Möglichkeit, nicht nur die Gebäudetrakte, sondern auch die Außenbereiche entsprechend den Bedürfnissen der dort untergebrachten Schülerinnen und Schüler zu gestalten.

 Bericht aus der Projektgruppe Schulhofgestaltung:

Wie sich bei ersten Gesprächen mit der Stadt Düren herausstellte, stehen für eine große Umgestaltung keine Haushaltsmittel der Stadt zur Verfügung. Zudem müssen einige Bereiche als Rettungswege für die Feuerwehr unverbaut bleiben. Daher kann eine Umgestaltung nur in einem kleinen Rahmen stattfinden.

Die Planung übernahm eine Schülergruppe des damaligen 9. Schuljahres unter Leitung von Herrn Kreus. 

Zunächst wurden der Schulhof und die umgebenden Gebäude vermessen, anschließend ein maßstabsgerechter Plan gezeichnet und ein Modell im Maßstab 1:50 gebaut. Danach wurde in allen Klassen eine Befragung nach den Wünschen der Schüler bei der Gestaltung des Schulhofs durchgeführt. Hierbei äußerten alle Altersgruppen den Wunsch nach kleinen etwas abgegrenzten Sitzgruppen. Diese sollten vor allem in der Nähe der Mensa und der Cafeteria die Möglichkeit bieten, auch draußen essen zu können.

Nun wurde nach einer Möglichkeit gesucht, die gewünschten Sitzgruppen zu realisieren. Dankenswerterweise erklärte sich das Berufsbildungs- und Gewerbeförderungszentrum der Handwerkskammer Aachen in Simmerath bereit, die Ausführung der Arbeiten im Rahmen der Berufsausbildung der Maurer und Stahlbetonbauer zu übernehmen. Die Finanzierung der Baumaterialien erfolgt über den Förderverein der Anne-Frank-Gesamtschule.

Der Arbeitsplatz Schule ist im Laufe des Schulentwicklungsprozesses verstärkt in den Fokus der Planungen getreten. Gerade in einer Ganztagsschule verbringen die Lehrerinnen und Lehrer häufig täglich mehr als 8 Stunden in der Schule. Die Gestaltung des Stundenplans versucht, durch eine angemessene Rhythmisierung für Entspannungsphasen zu sorgen. Dezentrale ruhige Arbeitsplätze werden zurzeit eingerichtet. Sie sollen auch die Möglichkeit bieten, Unterricht mit allen dafür erforderlichen Materialien vorzubereiten und zu lagern.

Dabei wird auf einhelligen Wunsch das bisherige Großraumlehrerzimmer ohne weiteres seinen Charakter als zentrales Informations- und Kommunikationszentrum bewahren.

Der Lehrerrat wird sich in der nächsten Zukunft verstärkt mit der Frage einer belastungsgerechteren Arbeitszeitplanung auseinandersetzen. Verschiedene Modelle sind dabei bereits analysiert worden. Allen Beteiligten ist dabei bewusst, dass eine Neugestaltung des Schullebens die Bedürfnisse aller Beteiligten berücksichtigen muss, soll sie denn im Sinne einer gesunden Schule wirksam werden.

Von großer Bedeutung ist dabei auch die Arbeit der Beauftragten für Gleichstellungsfragen, die sich kritisch und konstruktiv mit der Schulleitung gerade über die gesundheitlichen Aspekte des Schulalltags auseinandersetzt.

Eine große Herausforderung ist die Reduzierung der Lärmbelastung, die insbesondere durch hallende Flure und die Vernachlässigung von baulichen Schalldämpfungsmaßnahmen früherer Jahre angesagt ist.

Sicherheitsbeauftragte sind permanent bemüht, Gefahrenquellen frühzeitig zu erkennen und geeignete Maßnahmen einzuleiten. Der Schulträger erweist sich dabei als verlässlicher Partner.